CARES

Zurück in den Beruf

Intensive Begleitung bei der Rückkehr in den Beruf – CARES Studienteilnahme 


Menschen, die von einer Krebserkrankung betroffen sind, können sich bezüglich der Rückkehr in die Erwerbstätigkeit von den Berufslotsinnen der Psychosozialen Krebsberatungsstelle in Pforzheim, Heike Kock und Monika Bühler-Wagner, begleiten lassen. Diese sind im Rahmen der CARES Studie (Cancer rehabilitation support by cancer counceling centers) qualifiziert worden. Die CARES Studie wird mit 1,6 Millionen Euro von der Deutschen Rentenversicherung Bund finanziert. Federführend wird die Studie durchgeführt von der Forschungsstelle für Gesundheitskommunikation und Versorgungsforschung (CHSR) der Klinik und der Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikum in Bonn in Zusammenarbeit mit der Deutschen Krebsgesellschaft.

 

Jahr für Jahre erkranken rund 500 000 Menschen in Deutschland an Krebs. 45 Prozent aller Krebserkrankungen bei Männern und 57 Prozent bei Frauen treten im erwerbsfähigen Alter auf. Von den Betroffenen gaben über 20 Prozent nach Abschluss einer Rehabilitation an, dass sie weiteren Unterstützungsbedarf hinsichtlich der beruflichen Wiedereingliederung, neuer Qualifikation, Ausbildung benötigen. Die Berufslotsinnen von CARES begleiten und beraten die Betroffenen, damit Sie entsprechend ihren Wünschen in die Erwerbstätigkeit zurückfinden und / oder es schaffen im Beruf zu bleiben. 

 

Wenn Sie sich fragen:

  • Kann ich meinen alten Beruf weiterhin ausüben?
  • Welche Veränderung am Arbeitsplatz brauche ich? Soll ich die Stunden reduzieren?
  • Wäre eine Weiterbildung oder neue Ausbildung sinnvoll?
  • Brauche ich Unterstützung für den Aushandlungsprozess mit dem Arbeitgeber?

Dann sind Sie bei uns richtig und können an der Studie teilnehmen, die Ihnen eine intensive Begleitung ermöglicht. Dabei können Sie Schritt für Schritt Ihre beruflichen Fragen klären und für sich eine gute Lösung finden. 

Dazu bieten wir Ihnen Informationen:

 

Zum zeitlichen Ablauf des beruflichen Wiedereingliederungsprozesses und den rechtlichen Rahmenbedingungen: BEM-Betriebliches Eingliederungsmanagement.

 

Zu Möglichkeiten und der Organisation der stufenweisen Wiedereingliederung (Hamburger Modell 4 Wochen) in den Beruf. Sie können auch eine längere Wiedereingliederung mit dem Arbeitgeber vereinbaren. Möglicherweise ist dies sinnvoll, wenn Sie länger erkrankt sind. 

 

Zu technischen Hilfen, Pausenregelungen oder Qualifizierungsmaßnahmen etc., die in Absprache mit dem Arbeitgeber möglich sind und zu einer gesundheitsverträglichen Weiterbeschäftigung führen können. 

 

Zu Gesprächen mit den Verantwortlichen in Ihrem Betrieb können wir Sie begleiten oder diese Gespräche mit Ihnen vorbereiten. 

Wir beraten Sie, welche Möglichkeiten der Rehabilitation es zusätzlich gibt.

 

Wir bieten Ihnen Informationen zum Nachteilsausgleichen aufgrund der Schwerbehinderung.

 

Die Deutsche Rentenversicherung kann einen Reha-Antrag in eine Erwerbsminderungsrente umdeuten, muss dies aber nicht.

 

Es gibt weitere finanziellen Unterstützungsleistungen, die Sie in Anspruch nehmen können. 

 

Zu all diesen Fragen stehen wir Ihnen in der Beratung zur Verfügung:

Monika Bühler-Wagner
monika.buehler-wagner@helios-gesundheit.de

Heike Kock
heike.kock@helios-gesundheit.de